Meine Kritik zum Film «Westworld»

Yul Brynner als Mechanischer Revolverheld in «Westworld» ©MGM

Terminator meets Disneyland. Warum der Film «Westworld» in der Kategorie „Kultfilm“ mitspielt? Hier ist meine Kritik zu dem, im Jahr 1973 veröffentlichte Science-Fiction-Film.

Letztes Jahr kam die HBO-Serie «Westworld» in den USA raus und alle sprechen davon. Ich habe mich erkundigt, um was es sich dabei handelt und herausgefunden, dass die Serie auf einem Film basierte. Im Februar habe ich mich entschlossen, dass ich die Serie (auf Deutsch) nachholen werde. Und nach 2-3 Folgen pausierte ich die Serie bis alle Folgen auf Deutsch gibt. Nun knapp 3 Monate später habe ich die Serie immer noch nicht weitergeschaut, dafür mir den Orginal-Film auf Blu-ray gekauft. Heute hatte ich die Gelegenheit mir den Film anzusehen und möchte deshalb eine kleine Kritik zum Science-Fiction-Film «Westworld». 

 

Was ist «Westworld»?

Westworld ist ein US-amerikanischer Science-Fiction-Film von Regisseur, Drehbuch- und Bestsellerautor Michael Crichton aus dem Jahre 1973. Filmstart in Deutschland war der 24. Januar 1974. Das Drehbuch entstand auf Grundlage des Romans, der ebenfalls von Michael Crichton geschrieben wurde. 1976 kam der Nachfolger-Film «Futureworld – Das Land von Übermorgen» heraus. 4 Jahre später versuchte CBS an einer TV-Serie im «Westworld»-Universum zu etablieren, die kläglich scheiterte. Nach 5 Folgen wurde die Serie eingestellt.

Im Jahre 2016 kam die TV-Serie «Westworld» auf dem US-Sender HBO und wurde ein Erfolg für den Sender. Die TV-Serie ist eine Neuinterperation des Filmes und wurde von J. J. Abrams und Jonathan Nolan produziert. Eine zweite Staffel ist für das Jahr 2018 bestellt.

 

Um was geht es in dem Film «Westworld»?

Im Themenpark namens Westworld dürfen die Urlauber für 1000 Dollar pro Tag jede ihrer Launen und Vorlieben ausleben. Sie können eine Bar zu Kleinholz zerlegen, aus dem Knast ausbrechen, ein Bordell besuchen oder schneller ziehen als die Revolverhelden. Alles ohne Risiko: Die lebensechten Androiden im Park sind so programmiert, dass sie keinem Besucher etwas zuleide tun. Doch nicht bei allen Robotern funktioniert das Programm einwandfrei. Michael Crichton (Jurassic Park, Twister) schrieb selbst das Drehbuch zu seinem Regiedebüt. Der futuristische Thriller war auch technisch zukunftsweisend – erstmals wurden in einem Spielfi lm digitale Bilder verwendet. Richard Benjamin und James Brolin spielen zwei Freunde, die ihren Spaß in der simulierten Realität suchen, als die plötzlich tatsächlich Wirklichkeit wird. Und Yul Brynner verkörpert ihren mechanischen Erzfeind, der sie sporenklirrend und unerbittlich verfolgt. Jetzt heißt es: Mensch gegen Maschine – in einer Zukunft, in der nicht genug Platz für beide ist.

Poster zum Film «Westworld» ©MGM

 

Meine Kritik zum Film «Westworld»

Nach dem Ende des Filmes «Westworld» habe ich den Film fast den Status „Kultfilm“ gegeben. Warum? Der Film ist technisch gut inszeniert und entsprechend auch präzise fotografiert. Hat aber eleganten Schwächen in der Ausführung seiner gläzenden Idee, die auf dem halben Weg verschenkt wird. Der Frankenstein-Mythos in einem „futirischtischen Disneyland“ mit der DNA eines Termintors zu verpacken ist thematisch ein interessanter Science-Fiction-Film, keine Frage. Dennoch hat sich der Mythos vom „Wann darf ein Roboter den Menschen wehtun“ oder „Wann haben Roboter Gefühle“ nie so richtig entfaltet. Das liegt vor allem an der kurzen Laufzeit von 89 Minuten und an der eher schwachen Drehbuch.

Trotz einiger Schwächen am Drehbuch und an der Entfaltung der eigentliche Idee, sollte man sich den Film so oder so anschauen.  Yul Brynner als Mechanischer Revolverheld muss man übrigens loben, der die Rolle richtig glaubwürdig spielt.

Share

Ein Kommentar

  1. Pingback:Filmtipp der Woche: «Westworld» - ScreenHunters

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.